Proxxon DSH Sägeblattklemme hält das Blatt nicht mehr

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08 Juli 2023 16:18 - 08 Juli 2023 16:20 #84875 von Timberworm
Den Unterschied zu Markensägeblättern von Pegas oder Niqua wirst du schnell spüren.

Abgesehen davon ist es schon seltsam, dass die von dir verlinkten Sägeblätter zwar im Text etwas von Stift schreiben, dieser jedoch nicht auf den Fotos zu sehen ist.

Gerade Anfänger tuen sich mit Rundsägeblättern häufig schwerer, da es nicht so leicht ist der Linie zu folgen wie mit geraden Sägeblättern.

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08 Juli 2023 16:07 #84874 von perlchamp
@Angelika:
Macht alles Sinn, was du geschrieben hast, und verstehe ich auch.
Ich habe fast alles für die Holzverarbeitung, 'nur' eine Maßeinheit größer => Festool und Co.
Angelika, ich bin momentan am Ausloten, ob ich mir generell Modellbauprojekte auch noch an die Backen kleben soll ;-) ...
Deswegen möchte mir zuerst einmal einen Überblick verschaffen.
In einem allerdings möchte ich (energisch) widersprechen: bei Profi-Tools (1mm Fräser) gibt es kein Ausfranzen am Werkstück, wenn man sein Werkzeug richtig einstellt, pflegt UND die RICHTIGEN Öle/Fette/Pasten verwendet...

@fradeba: hier
Es ist doch recht mafiös, dass Blätter (Stift, rund), die (im Netz) jeder nur empfehlen kann (rund = alle Richtungen sägen, Stift = keine Einhäng- und Festklemmprobleme), sooo schwer zu finden sind, und nur von einer (chinesischen ?) Firma vertrieben werden, F A L L S die Beschreibung überhaupt stimmt.
Ich werd's bald sehen, oder aber ein anderer bestellt diese, um hier später einen Bericht abzugeben.

So long
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08 Juli 2023 11:25 - 08 Juli 2023 11:44 #84871 von fradeba
Es gibt keine Rundsägeblätter mit Stift. Außerdem ist ein feines und genaues Sägen mit Rundsägeblättern sehr schwierig und die Schnittfugen sind bei vielen filigranen Sachen auch zu breit.
Bei vielen Sachen bohre ich Einstiegslöcher fürs Sägeblat mit 0,7mm Durchmesser. Da kannst Du mal versuchen ein Rundsägeblatt einzufädeln.
Am besten würdest Du mal schauen ob Du die Möglichkeit hast bei einem Dekupiersäger/Sägerin zuzusehen oder selbst zu probieren, damit Du mal siehst wie das Ganze funktioniert.
Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber es macht keinen Sinn alles nur theoretisch durchzuspielen.
Zur Säge: Wenn es eine Proxxon sein soll würde ich auf jeden Fall die DS460 empfehlen. Bei dieser ist es viel einfacher das Sägeblatt ein- und auszuspannen als bei der DSH. Bei der DS460 passt oben auch die Sonderklemme von Hegner. Mit dieser ist das Arbeiten noch viel komfortabler.

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08 Juli 2023 07:36 - 08 Juli 2023 07:37 #84870 von Angelika
Meinst du, statt zu sägen zu fräsen? Nun, das ist für uns nicht der Sinn der Sache, denn uns geht es um das Sägen. Und ein Sägeblatt schafft einen viel feineren Schnitt als eine Fräse, die in dünnem Sperrholz vermutlich ein Gemetzel an den Rändern verursacht. Mit einem Sägeblatt kann man viele sehr dünne Linie auf kleiner Fläche nebeneinander herstellen, was mit einer Fräse nicht geht.

Hast du denn eine Säge oder kannst du irgendwo einmal eine ausprobieren?

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08 Juli 2023 01:32 #84869 von perlchamp
Danke für eure schnellen und verständlichen Antworten.
@Angelika:
In Ordnung, das habe ich verstanden.
@fradeba:
Und wie sieht es mit Rundsägeblättern mit Stift aus, so sie denn durch das Bohrloch passen ? Da kann man doch in alle Richtungen sägen.

Generelle Frage:
Kann es auch vernünftig sein, für Fretwork beispielsweise den Dremel als Fräser einzusetzen, oder ist dafür eurer Meinung nach beispielsweise eine Brettstärke von 6mm zu viel (beispielsweise bei 1mm Fräser) ?

Besten Dank vorab !

So long
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07 Juli 2023 11:09 #84866 von fradeba
Außer dem von Angelika genannten Punkt, dass große Bohrungen notwendig sind um die Stiftsägeblätter einzufädeln, kommt noch dazu, dass filigrane Arbeiten mit Stiftsägeblättern unmöglich sind, da sie viel zu dick und breit sind. Dadurch sind keine ganz enge Kurven oder sogar Kehrtwendungen im Schnitt möglich.

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07 Juli 2023 07:00 #84865 von Angelika
Hallo und herzlich willkommen im Forum. Ich belasse deinen Beitrag an dieser Stelle, obwohl wir einen eigenen Vorstellungsthread haben.

Zum Kernpunkt deiner Frage, warum niemand Stiftsageblätter nutzt:

Diese lassen sich nicht für Fretwork verwenden, da dafür sehr kleine Löcher gebohrt werden müssen (denn man soll die Löcher später möglichst wenig sehen). Mit den Stiften passen die Blätter nicht durch kleine Löcher.

Ich hoffe, das lindert deine Verwirrung :) .

Gruß Angelika

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07 Juli 2023 03:07 - 07 Juli 2023 03:20 #84864 von perlchamp
Ahoi,
neu hier im Forum angekommen, möchte ich zuerst einmal ein 'Hallo zusammen' in die Runde werfen.
Mein momentanes Interesse gilt der Proxxon DSH (nicht 460).
Vorab:
Ich habe noch nie eine Dekupiersäge benutzt, da ich bisher mit 'größeren' Maschinen alles machen konnte.
Durch das Internet 'schlau' werdend bin ich schließlich auch hier gelandet.
Das Handbuch habe ich bereits gelesen UND - denke ich - verstanden.
Meine Fragen sind momentan von noch rein theoretischer Natur, da ich keine praktische Erfahrung mit der DSH - oder sonst irgendeiner Dekupiersäge - habe und somit Ge- bzw. Erlerntes anwende.

Deswegen mögen meine Fragen dem ein oder anderen unkonventionell oder spinnernd vorkommen, aber ich verstehe das ganze Problem hier nicht.
1.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann werden die flachen Sägeblätter zwischen zwei Schrauben gehalten (jeweils am Gewindeende) bzw. zwischen einer (Klemm-)Platte und einer Schraube.
2.
Es wurde bereits eine Lösung des Problems genannt: Spannhebel. Ich habe mich beim Durchlesen die ganze Zeit gefragt, warum niemand am Gewindeende der Schraube die Legierung runterfräst/-feilt/-schrubbt. Purer Stahlk ist nicht so glatt. Egal, Lösung ist bereits gefunden und man muss auch nicht schrauben, geht schnell.
3.
Warum benutzt denn keiner Stiftsägeblätter (Sb mit Querstift)? - es ist doch einfacher, einen Spaten mit Griff [T-Griff] festzuhalten, als ein Rundholz gleichen Durchmessers, zumal man noch Einkerbungen oder Schlitze zum Auf-/Einhängen hat, dann gibt es das Problem doch nicht.
Die Stiftsägeblätter müssen nur eingehangen werden, OHNE Festklemmen!
WAS verstehe ich nicht ?
4.
Laut Handbuch ist es schnell und komfortabel: das Sägeblatt aus dem oberen Halter nehmen, durch das Werkstück schlaufen und wieder einhängen. Sägeblatt anschließend wieder richtig spannen. Dazu muss lediglich der Schnellspannhebel nach vorne gelegt werden. Ob man vorher die Schraube lösen muß weiß ich aber nicht. Auf jeden Fall würde ich dann diese Innensechskant durch eine Griffschraube (Flügel-, Stern-, Drei-Mulden-Griff-Schraube) ersetzen, so dass es leichter von der Hand geht... Sägeblätter mit Querstift sind deswegen ideal für Innenschnitte.
5.
Eines ist mir jedoch bereits beim Lesen und Sichten aufgefallen. Die Schraube an der unteren Klemmung sitzt schon richtig tückisch. Braucht man bei Benutzung eines Stiftsägeblattes aber nicht ...
6.
Oder hat sich generell an der Thematik (Probleme beim Einspannen von Sägeblättern mit flachem Ende) etwas geändert seit 2016 - auch von Seiten Proxxons ?
Ist das Modell stillschweigend upgegraded worden, da man über das Thema 'Einspannen hält nicht' seit 2020 nicht mehr viel zu lesen bekommt ?
7.

thema hat sich erledigt. hab für 9,70 € die klemme ersetzt, nun passt alles und nichts rutscht mehr raus. allerdings hat proxxon sowohl die klemmen als auch die schauben durch andere ersetzt als jene die bei der maschine verbaut sind.

Dein Link ist für die 230E ;-)

Besten Dank vorab !
Gesund bleiben !

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16 Jan. 2023 18:49 #84273 von fradeba
@ Hamlet 78
Es gibt für die DSH eine Nachrüstklemme. Schau mal hier

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16 Jan. 2023 16:11 #84271 von Hamlet78
Ich habe auch Proxxon DSH und habe gleiche Probleme. So langsam nervt es mich und ich kann nachvollziehen das die Leute die Maschine verkaufen und Hegner kaufen . Im Moment kann ich mir leider nicht leisten aber irgend wann mache ich das.
Kannst mir sagen welche Klemmen genau hast du gekauft und ob du immer noch mit dem Ergebnis zufrieden bist?

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