
Hallo zusammen,
ich konnte es natürlich nicht lassen... Ohne großartige Vorübungen habe ich parallel zum Küchenbau mal eben schnell etwas Abfallholz zusammengesucht und entsprechend vorbereitet um "mal was" sägen zu können. Vorlage war ein einfaches Kistchen aus "Boxmaking projects", die ich praktischerweise als originelle Geschenkverpackung für die Hochzeit meiner Tochter verwenden möchte.
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Erste Erkenntnisse haben sich natürlich sofort eingestellt:
Das Seitenteil ist exakt 5cm hoch, das war schon grenzwertig. Wie leicht das Schneiden mit der Heger geht habe ich dann erst bemerkt als es um die restlichen Teile ging.
Entschleunigtes Arbeiten muss man erst lernen, es macht dann aber richtig Spaß!
Die Verwendung von Holzabfällen minderer Güte rächt sich wenn man das fertige Produkt kritisch besieht.
Das Spannen der Sägeblätter ist für Gitarrenspieler erlernbar, die Spannung lässt sich, so beim Sägen für gut befunden, leicht reproduzieren.
Dieses dänische Öl zum Oberflächenfinish stinkt infernalisch, das bringt's nicht ...
In Summe bin ich aber mit dem Erreichten sehr zufrieden und habe wertvolle Erfahrungen gewonnen. Mit Fragen werde ich Euch nerven wenn die Werkstatt wieder mir allein gehört und ich mich der Hegner intensiv widmen kann.
Grüße, Jürgen